08. Mai 2016


Unsere gestrige Idee, den Mistral mit 6-7 Bft. Für eine rasche Reise nach Süden zu nutzen, haben wir angesichts der Vorhersage einer Wellenhöhe von 2,5 m und der zu erwartenden Kreuzsee wegen der Reflexionen von der Sardischen Steilküste, lieber wieder fallen gelassen und die Option einer Wanderung auf der Sinis Halbinsel vorgezogen. Fest eingepackt in unsere Regenkleidung war auch die, wegen der kurzen und steilen Wellen recht spritzige Überfahrt mit dem Schlauchboot kein Problem. Die Wanderung über die, mit vom Wind geformter Vegetation bedeckte Insel, wo sich keine Pflanze ihr Blütenköpfchen auch nur wenige Zentimeter über die umgebende Vegetation hinaus zu strecken getraut, hat tolle Eindrücke hinterlassen. Müde aber zufrieden haben wir nach einem Besuch in einem der, der antiken Stadt Tharros vorgelagerten und zum Glück sehr heutigen Lokal, wieder unser Beiboot bestiegen und fast trocken unser heftig an der Boje zerrendes zu Hause erreicht. Morgen soll der Wind langsam nachlassen, also werden wir uns, unserer Neugierde folgend, auf den Weg nach Süden aufmachen.


weit draußen hängt die Kiore Moana an einer Boje 
Rückblick auf den Torre di San Giovanni
er ist sich auch noch nicht sicher, ob er baden will
manchmal sind militärische Anlagen auch schön und sinnvoll
der Ziegenbock hat sich´s im Windschatten gemütlich gemacht
sie wird vom Wind recht zerzaust
Basaltfelsen von der Brandung rund geschliffen
Punische Grabstätten, von der Erosion freigelegt
Badestrand ohne Badegäste

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