Auf der Fahrt von der Cala Domestica nach Portoscuso, vorbei am beeindruckenden Felsmassiv des Pan di Zuccero, bei dem wir sehr an Verena und Olli und ihre Kletterbegeisterung denken mussten und der alten Bergwerksanlage Porto Vlavia, sind wir fast in ein riesiges Thunfisch Netz geraten, dass von der Küste weit hinaus ins Meer gereicht hat. Wir waren eigentlich der Ansicht, dass noch nicht die richtige Zeit zum Thunfischfang ist, aber so kann man sich halt irren. Nach einem Umweg von einigen Seemeilen um die Anlage herum haben wir Unterschlupf für eine ruhige Nacht in der Marina der kleinen, netten Stadt Portoscuso gefunden, die allerdings den Nachteil hat, direkt neben einer ehemaligen Industrieanlage und einem riesigen Kraftwerk zu liegen. Dieser Umstand hat aber auch für einen gewissen Wohlstand gesorgt, den man in der Stadt durchaus spüren kann. Andererseits hat die Schließung des Aluminiumwerkes vor drei Jahren, wie auch in anderen ehemaligen, unwirtschaftlich gewordenen Industrieregionen, viele Arbeitslose in der Region zurück gelassen.
Das Fischrestaurant in dem wir Ilses Geburtstag gestern gefeiert haben, war ausgezeichnet und hat uns einige neue, interessante Geschmacksrichtungen aus der reichen Küche der Meeresfrüchte beschert.
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| der Blick vom Strand |
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| feinster Dünensand |
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| am Weg zum Turm am Kap |
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die Segelquallen färben gut, nicht nur unsere Schuhe,
sondern auch Schneckem |
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| man muss sie nicht mögen, aber schön sind sie schon |
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| der Pan di Zuccero |
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| man kann sogar durchschauen |
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| Erzverladestation Porto Flavia |
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| die Tonnara in Portoscuso |
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der riesige Innenhof,
in dem die endlos langen Netze vorbereitet wurden |
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| die Riesigen Holzschiffe für die Mantazza |
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| verlieren langsam ihre Kalfatterung |
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| sind aber noch immer Zeugen großer Bootsbaukunst |