Naturpark Delta de l'Ebređ
Angekommen in dieser riesigen Bucht des Naturparks Delta de l‘Ebre ankerten wir ganz am Ende, wo sich angeblich die Flamingos aufhalten sollten. Die Suche nach den Tieren nahmen wir uns fĂŒr den nĂ€chsten Morgen vor.
Unsere erste Nacht dort war extrem aufregend. Es sind riesige Gewitterzellen um uns herum gezogen, wir hatten jedoch GlĂŒck, weil wir nur die starken Gewitterwinde abbekamen. Eine heftige Böe löste jedoch gegen 22 Uhr unseren Anker und wir trieben langsam in Richtung Mitte der riesigen und sehr gut geschĂŒtzten Bucht. Irgendwann, natĂŒrlich unter unserer Beobachtung, fand der Anker wieder Halt in dem sandigen aber mit Seegras bedecktem Grund. Clemens blieb dann die ganze Nacht „wach“ um die Lage unter Kontrolle zu haben.
Unser Morgen, mit wunderschönem Sonnenaufgang war dafĂŒr sehr ruhig. WĂ€hrend Felix und Clemens schliefen, durften Paul und ich unzĂ€hlige Libellen, Vögel, uuuuuund tatataaa, auch fliegende Flamingos beobachten.
Gleich nach dem FrĂŒhstĂŒck sind wir mit dem Dinghy Flamingos beobachten gegangen. Es waren viele Tiere da und wir konnten mit unserem leisen Elektromotor ganz nah hin. Es war sehr toll!
Nach unserer Flamingosafari motorten wir zur Einfahrt der Bucht, wo wir mit mehreren Booten ankerten.
Am Nachmittag war viel Wind und Clemens ging Wingsurfen.
Wir konnten endlich gut segeln, da der Wind aus einer gĂŒnstigen Richtung kam. Wichtig fĂŒr unsere Kinder: unser Geschwindigkeitsrekord wurde gebrochen, Kiore Moana raste mit 8.8 Knoten die Wellen hinunter!
Auch in dieser Bucht flogen hunderte Vögel hin und her und zwitscherten.
Der Ankerplatz mit Sicht auf einen Leuchtturm auf der einen Seite war ebenfalls idyllisch- nur die MeeresfrĂŒchtezucht auf der anderen Seite war weniger schön!
Am 5.8. motorten wir dann nur auf die andere Seite der Landzunge damit wir den Naturstrand besser erkunden können. Die Menge an Muscheln faszinierte uns.
Am 8.8. ging es dann wieder weiter Richtung Barcelona, wo wir an netten Stellen vorbei segelten.
Wir empfinden die Markierungen an der KĂŒste als unfair allen ankernden Booten gegenĂŒber und fĂŒhlen uns so ein bisschen gezwungen in einen Hafen zu segeln wenn viel Wind wĂ€re. Zum GlĂŒck haben wir gute Bedingungen und wenig bis kaum Wind in der Nacht. Warum genau diese Reihe an gelben Bojen gelegt wurde, haben wir noch nicht heraus gefunden, unsere Vermutung ist jedoch, dass sie die kleinen Motorboote und Jetskis so weiter von den StrĂ€nden fernhalten wollen.
Der Ort hier hat einen entzĂŒckenden und sehr gepflegten, sauberen Ortskern. Ein besonderes Merkmal sind seine in die Umgebung angepassten MistkĂŒbel.























