Auf unserem Weg nach Marokko🌍

Am Sonntag machten wir uns auf den Weg Richtung Marokko. Wir segelten nach Marbella, ein entzückender Ort mit einer wunderschönen Altstadt. 


                                                              






Am Montag borgten wir uns ein Auto aus und schauten uns die extrem beeindruckenden Orte Ronda und Senetil an. 
Die spektakuläre Bergstraße  führte uns zur noch spektakuläreren Stadt Ronda. Sie liegt direkt an einer tiefen Schlucht. Die große Steinbrücke Puente Nuevo teilt die tolle Altstadt von der Neustadt.
Wir schauten uns dort die älteste Stierkampfarena Spaniens an, gingen die Schlucht hinunter, genossen ein Getränk in der Altstadt, spazierten durch große Teile Rondas und staunten über den tollen Ort. 













Anschließend fuhren wir weiter nach Senetil, der Ort der ebenfalls sehr, sehr viel Charme hat und zu den „weißen Dörfern“ Andalusiens zählt. Die in, unter oder über die Felsen gebauten Häuser schauen faszinierend aus, es ist eine Kleinstadt wie aus dem Bilderbuch. 
                                                                  







Am nächsten Tag ankerten wir vor Estepona. Die Altstadt mit den überall hängenden Blumentöpfen ist sehr schön gestaltet und wir fanden viele nette Ecken! Die Strandpromenade ist neu gebaut worden und riesig. 





                                                 

                               


Am Mittwoch segelten wir dann bei schönem Wind in die Marina Alcadeisa bei Gibraltar. Die Umrundung des riesigen Felsen von Gibraltar war aufregend und wir mussten einigen Containerschiffen ausweichen. Auf der meist befahrendsten Seestraße der Welt ist wirklich einiges los und wir konnten zum ersten Mal Afrika sehen. Marokko war nicht mehr weit. 




                                               

Natürlich machten wir auch einen Ausflug auf diesen Felsen um die dort lebenden Affen beobachten zu dürfen. 
Die Anreise war schon ein tolles Erlebnis. Unser Schiff war im spanischen Hafen nördlich von Gibraltar. Das Flugfeld trennt Spanien von Gibraltar und dieses quert man zu Fuß wenn gerade kein Flugzeug landet oder startet. Wir fuhren danach mit der Seilbahn auf den Felsen um dann von dort aus den Naturpark zu Fuß erkunden zu können. 
Die Aussicht von oben war spektakulär, der neugebaute „Skywalk“ mit Blick in den Nebel, an diesem Tag, eher unaufregend. Die Affen sind überall und eindeutig an Menschen gewöhnt- Paul wollte sie liebsten stundenlang beobachten. 












Die Tropfsteinhöhle ist extrem groß, schön hergerichtet und die Lichteffekte toll gemacht. Wir waren total begeistert! 

                                                                                 






Der geschichtsträchtige Affenfelsen verfügt über ein über 45 km langes Tunnelsystem, das wir nicht ganz abgegangen sind und über eine nette Burg. 


                                                                       


Unseren Tagesausflug in das britische Überseegebiet rundeten wir schließlich mit fish and chips ab. 


Nun war unsere Aufmerksamkeit voll und ganz bei der Überquerung der Straße von Gibraltar. Wir fanden den für uns idealen Zeitpunkt am 8.11.- Wind und Strömung sollten gut zusammenpassen. So machten wir uns am Vormittag, nach einem zollfreien Tankstopp in Gibraltar am Weg nach Tanger in Marokko. Aufgeregt fieberten wir dem Ende des Gegenstroms entgegen, der Anfang verlief deutlich langsamer als erwartet und wir waren knapp davor die Überquerung doch zu verschieben und einen Zwischenstopp in Tarifa einzulegen. Etwas später als erwartet, aber dann doch sehr deutlich zu spüren drehte der Strom um , der Wind frischte auf und wir rasten mit Kiore Moana dann doch wie geplant quer über die Seestraße nach Marokko. 

Schlussendlich war es dann als wir ankamen schon dunkel, aber alle Menschen empfingen uns so extrem herzlich. Die Einklarierung ging relativ schnell und ohne Probleme, auch wenn es etwas gewöhnungsbedürftig ist, wenn die Polizei mit Drogenhund, der Zoll, die Gesundheitsbehörde und mehrere andere nicht ganz durchschaubare Menschen an Bord kommen und das Boot durchsuchen. Ihre Lockerheit und Freundlichkeit macht das Spektakel jedoch fast zu einem Kabarett. 





Nun war ein neues Kapitel aufgeschlagen, wir verließen Europa und landeten in Afrika um neue aufregende Abenteuer erleben zu dürfen. 




















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