28. September 2016




Der erste Segeltag nach der Sommerpause hat sich von seiner besten Seite präsentiert.

Unter 125m² Blister hat uns ein angenehmer Wind entlang der Küste von Kalabrien, über das ruhige Meer, in Richtung Straße von Messina, vor sich her geschoben. Kurz vor Reggio Calabria, mit seinem nicht besonders attraktiven Hafen, sind wir nach steuerbord abgebogen und haben eine winzige, einem Einkaufszentrum angeschlossene Marina, aufgesucht. Ein Schiff war schon da, aber der Platz hat auch noch für uns gereicht. Wenn wir schon fast am EKZ angelegt haben, musste natürlich auch einiges vom reichhaltigen Angebot aufs Schiff übersiedeln.

Melito di Porto Salvo und im Hintergrund Pentidattilo
Die Marina war wirklich klein
Nach penibler Berechnung der Strömungsverhältnisse in der Straße von Messina sind wir gegen Mittag aufgebrochen und haben es genossen, uns von einem recht heftigen, nach Norden setzenden Strom, bis nach Scilla spülen zu lassen.
 
wie der wohl sieht wo er hin fährt?
nicht jeder Fischer hat´s gemütlich
wir verlassen die Straße von Messina

Scilla
mit seinen bunten Häusern
die untergehende Sonne spiegelt sich in den Fenstern
Die Kiore Moana schaukelt über grünblauem Meer
 


Die Sirenen haben nicht gesungen und Scilla, das Seeungeheuer mit seinen sechs schnappenden Mäulern das für gewöhnlich die besten Männer von den vorbeifahrenden Schiffen reißt (jedenfalls bei Odysseus) war entweder nicht zu Hause oder satt.

Vor der malerische Stadtkulisse hat sich unser Anker jedenfalls gut in feinem Kies eingegraben und einer ruhigen Nacht stand nichts im Wege. Wenn die, die Straße von Messina in einer stetigen Reihe passierenden Handelsschiffe nicht gelegentlich heftig Wellen zu unserem Ankerplatz geschickt hätten.

Heute hat der Wind die Arbeit eingestellt und es bleibt uns nichts andere übrig, als unter Motor unser nächstes Ziel, die Touristenhochburg Tropea anzusteuern.

unterwegs versinkt die Sonne im Meer
Als unser Anker vor Tropea fällt, ist es schon dunkel
 

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