Auf dem Weg nach Fuengirola bei Málaga🌍
Unser Ankerplatz neben dem Hafen von Roquetas de Mar war zwar nicht so naturbelassen und idyllisch, aber ruhig. Wir erreichten ihn im Sonnenuntergang und in der Nacht war es windstill.
Die Altstadt ist geprägt vom Castillo de Santa Ana, das sehr schön hergerichtet wurde. Im Hinterland sind ausnahmslos Plastikplanen zu sehen. An dieser Stelle der Küste werden Tonnen von Obst und Gemüse für unsere Supermärkte angebaut und über viele, viele Seemeilen erstreckt sich dieses riesige "Plastikmeer".
Dies konnten wir auch auf unserem Weg zum nächsten Schlafplatz bewundern.
Wir ankerten uns an den Strand neben den Hafen von Adra. Alle Strände sind hier eher dünkler und voller kleiner bunter Kieselsteine- eine willkommene Abwechslung zum feinen Sand, der sich allmählich im ganzen Boot breit gemacht hat.
Wir spazierten auch noch im Ort herum. Er ist extrem belebt, so viele Kinder haben wir schon sehr lange nicht mehr gesehen. Auch diese Nacht war windstill und somit sehr erholsam. Wir werden im Moment jeden Tag mit den schönsten Sonnenuntergängen und Sonnenaufgängen belohnt.
Gleich nach dem Aufstehen ging es wieder weiter. Diesmal fuhren wir in den Hafen von Motril.
Motril liegt auf einem Hügel und ist ein großer Ort am Fuße der Gebirgskette von Sierra de Lujar. Auch das Schigebiet Sierra Nevada ist nur mehr eine gute Stunde mit dem Auto von hier entfernt.
Clemens und ich konnten uns im Hafen kostenlos Räder ausborgen und die Kinder rollten mit ihren Scootern durch die Gegend. Wir fanden einen tollen Park mit einem großen Verkehrsübungsplatz, einem Spielplatz und einem Skateplatz. Außerdem gönnten wir uns die berühmten Churros mit heißer Schokolade.
Am nächsten Tag radelten und rollten wir zu dem wunderschönen, auf einem kleinen Hügel liegendem Ort, Salobreña. Die angesagten 20 Minuten waren dann doch über 1 1/2 Stunden, wir wurden aber mit einer interessanten Castillobesichtigung und einem sehr gepflegten Ort belohnt. Die steilen, engen Gassen hatten viel Charme.
Am Weg hin und zurück, durch das Hinterland, neben Mango- und Cherimoyabäumen, Paradeisern und Paprikapflanzen und vielen anderen Obst und Gemüsesorten, kamen wir aus dem Staunen gar nicht heraus.
Anschließend ging es weiter in die Bucht la Herradura, wo wir an einem Strand ankerten.
Gute 40 Seemeilen trennten uns noch von unserem Zielhafen in Fuengirola bei Malàga, wo wir Toni mit den Kindern am 26.10. empfangen wollen. So machten wir uns noch vor Sonnenaufgang im Dunkeln auf den Weg dorthin um noch im Hellen dort ankommen zu können.
























