Das Wetter war heute mit dauerndem Wechsel zwischen Sonnenschein und Regen nicht wirklich angenehm, hat Abends aber für eine bemerkenswerte Lichtshow gesorgt und Castelsardo einen tollen Rahmen verschafft.
Zurück auf der kleinen Insel angekommen, machten wir eine wunderschöne Wanderung im Osten Porto Santos mit tollen Ausblicken. Außerdem genossen wir die Zeit am Strand mit unseren holländischen Freunden und grillten mit ihnen neben einem Minigolfplatz. Einen Tag lang borgten wir uns wieder Fahrräder aus und machen eine schöne Runde um die Insel. Nachdem sich in den nächsten Tagen kein gutes Wind- und Wetterfenster um weiterzusegeln ergab, erfüllte sich Clemens seinen Wunsch den Tauchschein zu machen. So begleiteten wir ihn in ein warmes Indoorpool und gingen 3 Tage lang im warmen Wasser schwimmen- herrlich! Die letzten beiden Tage in Porto Santo bereiteten wir uns vor auf die große Überfahrt aufs Festland Portugals. Wir putzten das Schiff, gingen einkaufen, kochten vor und räumten alles ein. Am 2.5. war es dann so weit und wir segelten los Richtung Festland- fast 500 Seemeilen lagen nun vor uns und somit traten wir die mit Abstand längste Strecke unserer Rei...
Unser erster Halt an der Südwestküste Spaniens war am Strand vor Mazagòn. Dort genossen wir einen wunderschönen Abend am Strand, wo wir atemberaubende Muscheln fanden. Nach einer, aufgrund der Wellen, recht unruhigen Nacht, ging es gleich am nächsten Tag wieder weiter für uns. Wir ankerten diesmal wieder gut geschützt vor den Wellen in einem Fluss bei einem Nationalpark. Dort erkundeten wir die wunderschöne Stadt Sanlucar de Barrameda und schauten uns das Castillo de Santiago an. Anschließend segelten wir nach Cadiz. Auch dieser Ort inklusive Skateplatz gefiel uns sehr gut. Mittlerweile könnten wir auch einen Skateplatz- Stadtführer eröffnen. Wir borgten uns für einen Tag ein Auto aus, um Sevilla anschauen zu können. Diese Stadt überzeugte uns von seiner Schönheit, vor allem die beeindruckenden Sehenswürdigkeiten sind sehr besonders. Den Park Maria Luisa vor dem Plaza de Espana erkundeten wir mit der Rikscha und damit das Bootfahren nicht zu kurz kommt, machten w...
Am Weg nach Lagos blieben wir bei den wunderschönen und sehr faszinierenden Felsformationen Punta da Piedade stehen, bis wir dann schlussendlich am Strand vor Lagos ankerten. Bevor wir uns die Stadt anschauten und uns nach 5 Tagen am Boot ein wenig die Beine an Land vertreten konnten, mussten natürlich noch Muscheln gesammelt werden. Lagos Fußgängerzone ist hübsch, aber besonders interessant war das bunte Treiben am Fluss entlang. Um als Segelboot in die Marina hineinfahren zu können, muss eine Brücke geöffnet werden. Am nächsten Tag ging es weiter nach Alvor. Dort fuhren wir einen Fluss hinein und ankerten ganz geschützt in einer Lagune. Bei Ebbe ist kilometerlang nur Sand zu sehen und hin und wieder läuft ein Boot trocken. Dort blieben wir ein paar Tage. Zum ersten Mal unserer Reise lernten wir eine deutsche Familie mit Kindern kennen, was besonderes Felix und Paul freute. So verbrachten wir viele Stunden auf den Stränden um gemeinsam spielen zu können. Schließlich g...
Wiedervereint starteten wir noch am selben Tag des Zurückkommens unsere Reise Richtung Valencia und motorten durch spiegelglattes Meer. In der Nacht leuchtete das Meer aufgrund der Algen und immer wieder kamen Delfine vorbei, die ebenfalls ihren Weg durch das Wasser beleuchteten. Es war richtig magisch. Als uns dann nach 24 Stunden motoren langsam der Diesel ausging, entschieden wir uns für einen Tankstopp im Hafen von Aguadulce. Gesagt- getan, doch als wir unseren Weg fortsetzen wollten, sprang der Motor nicht mehr an. So blieben wir spontan eine Nacht in diesem Hafen und Clemens besorgte eine neue Starterbatterie. Gleich am nächsten Morgen setzten wir unsere Reise fort und segelten zu unserem ursprünglich geplanten Ankerplatz. Wir standen direkt vor schon zur Römerzeit erbauten Salinen, die alte Kirche dazu machte unseren Ausblick noch schöner. Da in den nächsten 2 Tagen viel Wind aus einer sehr ungünstigen Richtung angesagt war und wir so unmöglich weitersegeln konn...
Die Wiedersehensfreude war riesengroß, als Toni, Lilly und Luis im Hafen ankamen. Nachdem die Umgebung genau hergezeigt und erkundet wurde, gab es ein Eis und wir genossen die Zeit am Stadtstrand. Am nächsten Tag machten wir mit dem nachgebauten Schiff des Christoph Columbus, der Santa Maria, einen Ausflug und konnten sogar viele Delfine beobachten. Die Aufregung war groß! Anschließend ließen wir den Tag wieder am Strand ausklingen. Unsere Korbschlittenfahrt, zu der uns die Gondel brachte, war sehr lustig. Nachdem wir Tonis Geburtstag gebührend gefeiert haben, gingen wir zum Fischmarkt um ein gutes Abendessen zu haben und spazierten durch die Stadt. Anschließend erfüllten wir den Wunsch der Kinder und besuchten das Cristiano Ronaldo Museum, der in Funchal geboren wurde und auch dort aufwuchs. Am nächsten Tag machten die Kinder Armbänder, um sie danach verkaufen zu können. Mit dem verdienten Geld kauften sie sich einen frischen Ananassaft. In der Bould...
Die Überfahrt nach Madeira war manchmal aufregend und vor allem sehr abwechslungsreich. Unsere bisher längste Fahrt begann mit viel Wind aber aus einer ungünstigen Richtung. Zwischendurch hörte der Wind, wie vorausgesagt, ganz auf und kam danach schließlich nicht mehr aus dem Nordwesten sondern aus dem Südwesten. Dieser blieb dann und wurde zum Schluss richtig stark. Müde aber glücklich kamen wir nach 2 Tagen in Madeira an. Am Weg dorthin begleiteten uns zwei Mal Delfine. Wir segelten in den Hafen der Hauptstadt Funchal, die wunderschön ist und hissten zum ersten Mal die portugiesische Flagge. Wir borgten uns ein Auto aus um die Insel zu erforschen und wandern gehen zu können. Unsere erste Levadawanderung bei dem Ort Santana war wirklich wunderschön. Levadas sind künstlich angelegte Wasserläufe an denen man entlang gehen kann. Wir kamen dabei an wunderschönen Wasserfällen und Aussichtspunkten vorbei. Teilweise ging der Weg durch stockdunkle Tunnel, in denen wir ohne T...
Die Zeit vergeht so schnell, die ersten 3 Wochen sind schon wieder vorbei. Am 4. Juli war es dann endlich so weit, mit Überraschungsbesuch von Petra am Flughafen verabschiedeten wir uns von Wien und stiegen in unser Flugzeug ein. Ilse und Herbert begrüßten uns freundlich im Hafen von Valencia auf unserem neuen Zuhause der Kiore Moana. Die beiden waren schon sehr fleißig in den letzten Tagen und haben das Boot komplett ausgeräumt und geputzt. Danke, dass wir eure Kiore Moana ausborgen dürfen! Gleich nach dem Ankommen bekamen die Kinder ihre Landfahrzeuge für das nächste Jahr und probierten sie natürlich sofort aus. Auf die unzähligen Runden im Hafen mit Roller oder auch unserem Beiboot, sollten in den nächsten Tagen und Wochen noch sehr, sehr viele folgen. Der neue Elektromotor für das Dinghi sorgte dafür, dass wir uns viele Stunden unauffällig im Hafen bewegen konnten. Wir kennen mittlerweile fast alle interessanten Schiffe und in der Theorie können die Kinder schon se...
Am 30.3. war es dann soweit, wir holten Maria vom Flughafen ab und fuhren zur Kiore Moana. Trotz wechselhaftem Wetter machten wir gleich einen Ausflug zum schön angelegten Park Monte Palace. Die Gondel brachte uns ins Grüne. Im Park konnten wir wunderschöne Pflanzen, Bäume und Edelsteine betrachten und Flamingos, Pfaue, Ente und andere Vögel beobachten. Am nächsten Tag fuhren wir in den sogenannten Nebelwald Fanal um wandern zu gehen. Da es dann doch deutlich stärker als angenommen regnete, verkürzten wir die Runde und beendeten die Wanderung sehr schnell. Trotzdem waren wir von den uralten Lorbeerbäumen sehr fasziniert. Die vielen herumgehenden Kühe waren ebenfalls sehr toll. Anschließend gingen wir in den beeindruckenden natürlichen Schwimmbecken von Porto Moniz schnorcheln und entdeckten einige bunte Fische. Am Tag darauf schauten wir uns den Ort Santana mit den bekannten, typischen Häusern an und danach fuhren wir bei San Jorge eine steile Schlucht zum Meer mit der Seilb...
Unsere Überfahrt nach Formentera begann gleich mit einer Delfinsichtung noch in der Ausfahrt von der Bucht in Portocolom. Wir segelten wunderschön in den Sonnenuntergang hinein und durften sogar noch drei weitere Male Delfine beobachten. Kiore Moana düste so schnell dass wir in der Früh mit dem Sonnenaufgang schon auf Formentera ankamen. Wir ankerten an dem berühmten Strand ses Illetes ganz im Norden. Zu Fuß erforschten wir den oberen Teil der Insel und entdeckten viele wunderschöne Plätze. Am nächsten Tag motorten wir eine Bucht südlicher, so konnten wir uns den Hafen und den kleinen Ort Savina mit seinen Salinen anschauen. Die Aufregung war sehr groß, als genau neben uns "ein echtes Piratenschiff" ankerte. Die Spuren der Gewitterstürme des Sommers sind noch zu sehen. Außerdem wollten wir mit dem Bus nach El Pilar, einem Ort am höchsten Punkt der Insel (fast 200m) wo jeden Sonntag ein Hippiemarkt stattfindet. Leider nicht an diesem Sonntag. So spazi...
Als wir am 16.8. in den kleineren Hafen wechselten, um das Wochenende ruhiger zu verbringen, wurden wir eines besseren belehrt. Die Hafenmeisterin erklärte Clemens, dass sie in den letzten 2 Tagen ein Fest am Parkplatz hatten. Wir dachten noch was für ein Glück dass wir genau jetzt kommen, wo es vorbei ist. Anschließend holten wir unsere ersten Gäste, Ruth und Stefan vom Bahnhof ab und zeigten ihnen den Hafen und unser Boot. Nach einer Weile kamen mehrere Lieferautos und Anhänger. Wir wussten nicht was da passierte. Als sie begannen mehrere Luftburgen direkt hinter unserem Boot aufzubauen, dämmerte uns dass das Fest wohl doch nicht in den letzten zwei Tagen war, sondern in den nächsten zwei Tagen sein wird. Vor dem Wirbel in Vilanova fliehend, in den nächsten Wirbel in Garraf hinein. Es war aber letztendlich sehr nett für die Kinder und eine gute Unterhaltung für uns Erwachsene. Garraf ist ein sehr kleiner aber lieber Ort mit viel Charme. Wir spazierten dur...