Juni 2024
In diesem Jahr, 2024 wollten wir schon recht früh wieder nach Valencia zur Kiore Moana fahren. Die Fähre von Genua nach Barcelona war gebucht, der Krantermin war fixiert und eine kleine Wohnung in der Nähe der Werft war gemietet.
Leider
wurde Ilse krank und ich musste alleine die Reise antreten.
Auf dem Weg von Barcelona nach Valencia konnte ich diesmal das Kloster Santes Creus besuchen und war wieder sehr beeindruckt von der Einfachheit und Schlichtheit der Bauwerke des Zistertzienserordens.
Kaum in Valencia angekommen musste auch schon die Kiore Moana in die Werft zur Überholung des Unterwasserschiffes. Wohl erstmals in der nunmehr schon 23 jährigen Geschichte des Schiffes habe ich diesmal arbeitstechnisch nichts dazu beigetragen, sondern habe die Zeit damit verbracht, die verschiedenen Gruppen von Menschen in Valencia beim Aufbau der Fallas für das große Fest am 19. März zu beobachten.
| viele gesellschaftliche und politische Themen werden aufgegriffen |
Nicht dass nicht schon die ganze Woche über, eine meist sehr laute Feierlichkeit die nächste gejagt hätte. Tausende und abertausende Knallkörper wurden täglich zu kunstvollen Mascletas verknüpft, auf verschiedenen Plätzen in luftiger Höhe montiert und unter ohrenbetäubendem aber sehr rhythmischem Geknalle und Gekrache gezündet.
| Mascleta auf dem Marktplatz |
Am 18. März konnte Ilse mit dem Flugzeug nachkommen. Das abbrennen der teilweise riesigen und kunstvollen Fallas, wollte sie sich nach überstandener Lungenentzündung aber doch nicht live ansehen, was im Nachhinein gesehen, eine sehr gute Entscheidung war, da dicke teilweise schwarze Rauchwolken durch die Stadt waberten. Vieles an den Kunstwerken, war dann halt doch nicht aus Papier oder Holz.
Zu Ostern wurden in den ehemaligen Fischervierteln der Stadt, Wagen mit biblischen Motiven, begleitet von Musikkapellen und vielen als Römer oder biblische Figuren verkleideten Personen durch die Straßen geschoben.
Nachdem das Wetter noch immer nicht zum los segeln war, haben wir uns auf den Spuren von Don Quichotte zu einer Reise ins Landesinnere, nach Cuenca und Toledo entschlossen.
| Toledo am Tajo |
| Begräbnis des Grafen Orgaz von El Greco |
| Cuenca |
Ende April war die Wetterlage endlich so, dass einer Überfahrt von Valencia nach Formentera nichts mehr im Wege stand. Wir haben dort einige Tage vor Anker genossen und auch eine kleine Wanderung auf den „höchsten“ Berg der Insel unternommen.
Über Eivissa haben wir auf den Weg nach Mallorca gemacht und in der weiten Bucht von Santa Ponca den Anker geworfwen.
Um Nini, Sophie und ihre Freundin Josi zu empfangen, wollten wir eigentlich in Palma in der Marina liegen, was aber aus Platzmangel nicht möglich war und so sind wir im mondänen Ort Port Andrax bei Ports iB gelandet. Nini musste mit den Kindern halt noch eine Autobusreise absolvieren um zu uns auf das Schiff zu kommen. Letztlich hat aber alles gut funktioniert und wir hatten eine nette und entspannte Zeit mit unseren Bersuchern.
Die besten Momente des Urlaubs vom 8. bis 15. Mai 2024
Angekommen auf der spanischen Insel, hat Opa schnell noch weggepackt den Pinsel.
Auf der Kiore Moana uns schön eingerichtet, bereits schon mehrere Strände gesichtet
als schließlich Oma entlassen wird aus dem Krankenhaus, wir uns versammeln im Restaurant zu einem Festtagsschmaus!
Josi und Sophie genießen Wasser, Sand, Fische und Meer, Nini liest derweil ihre Bücher "leer".
Die Oma einen schönen Geburtstag hatte, und sich ausruhen konnte auf der Matte.
Stand-Up Paddle kentert mit den jüngsten Dreien, eine optische Brille sich verabschiedet bleiern.
Am Strand eine Massage genossen, im Wasser auf Einsiedlerkrebse gestoßen.
Nini stets "on the road again" sang, bei jedem Ausflug und jedem Segelgang.
Der Urlaub auf der Kiore Moana von einer Woche, ist viel zu wenig für eine Epoche.
Schon bald werden wir wieder kommen, haben wir doch viel dazu gewonnen!!!
Nini, Sophie und Josi
In Palma, wo wir diesmal einen Liegeplatz bekommen haben konnten wir noch Stadt genießen, in der Markthalle und am Biomarkt einkaufen und endlich die Kathedrale besichtigen.
| die Kathedrale von Palma |
| mit dem Hohaltar von Antonio Gaudi |
| und einem Nebenaltar aus Keramik von Miquel Barcelo |
Seither sind wir schön langsam im Süden um Mallorca gesegelt und haben Stopps in La Gavina, Cabrera, Cala Llombart, Port Colom und in der Cala de Canyamel eingelegt.
| unterwegs im Tramuntana Gebirge |
| Porto Colom |






