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30. August 2012

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Die letzten sechs Wochen haben wir in den unendlichen Weiten des Yukon im Westen Canadas verbracht. Wir sind mit dem Kanadier ca 900 km über die Flüsse Rose River, Nisutlin, Teslin, Big Salmon River und den Yukon gefahren. Es hat uns beeindruckt die totale Stille, die überwältigenden Farbenspiele des Himmels und seiner Spiegelungen in den Gewässern, die die extrem kurze Vegetationszeit üppig nutzende Flora und die für uns fremde Tierwelt in dieser menschenleeren Landschaft erleben zu dürfen. Nicht zuletzt waren es die Kultur der Ureinwohnerer und die Geschichten über den Goldrausch und seine Dramen und Erfolge, die uns beschäftigt haben.          

31. Juni 2012

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Die Hafenstadt Pothi auf Kalymnos haben wir in unserem Kielwasser gelassen, nachdem wir zum Abschluss noch einige Naturschwämme aus dem Mittelmeer in einer Schwammmanufaktur (reinigen,zuschneiden,...) erworben haben. In einer geschützten Bucht im Norden der Insel, waren wir bis auf unsere Nachbarn an Land, den Ziegen und Schafen, die ganze Nacht über alleine. Am nächsten Vormittag sind dann einige Bergsteiger erschienen die auf den steilen Klippen über dem Meer ihre Kletterkünste erprobt haben. Die nächste und auch schon die letzte der diesmal von uns besuchten Inseln war Leros, mit seinem Hauptort Lakki in einer tief eingeschnittenen Bucht im Westen der Insel. Den naturräumlichen Gegebenheiten folgend, wurde der Hafen über viele Jahrzehnte von den Italienern zu einem Marinestützpunkt ausgebaut und die Stadt nach damaligen stadtplanerischen Gesichtspunkten angelegt. Die Bauten im Art Deco Stil sind leider nach dem Abzug der Italiener im Jahre 1943 zu einem großen Teil verfallen und we...

15. Mai 2012

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Ja, wir haben die einsame Bucht nach Kos auf Pserimos gefunden. Eine kleine Insel zwischen Kos und Kalymnos mit ca. 30 Einwohnern, vielen Ziegen, Olivenbäumen und blühenden Gärten. Wir haben dort zwei Tage verbracht, die von den Einheimischen sehnlich erwarteten "Überfälle" der Piratenschiffe, mit ihren konsumlustigen Touristenladungen aus Kos, beobachtet und sonst die Ruhe genossen. Derzeit sind wir auf Kalymnos, der Schwammtaucherinsel und genießen wieder einmal das Stadtleben mit buntem Treiben. Handelt es hier sich doch um eine lebendige Stadt mit ca. 10000 Einwohnern, einem großen Hafen, verwinkelten Gassen und alten Kapitänshäusern aus der Jahrhundertwende. Die Bucht auf Pserimos war wirklich einsam Auch das Heu wird mit dem Fischerboot geliefert Der Ort reicht bis an den Strand Und die Taverne passt zum Meer Oma wartet auf das Piratenschiff Dem Huhn ist´s egal

11. Mai 2012

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Gestern haben wir den kurzen Weg von Pali nach Kos zurückgelegt und den Eindruck gewonnen, in einer anderen Welt zu sein. Vom beschaulichen Dorf in die, zum Glück derzeit noch nicht so richtig benützte, Touristenhochburg. Keine zwanzig Meter kann man zurücklegen ohne in ein Lokal, Geschäft, Piratenschiff oder Kaffee gebeten zu werden. Die Moschee wird als Andenkeneinkaufstempel genutzt und im ehemaligen Markt werden Nüsse und Körner für die Touristen verkauft. Wir werden also die Gelegenheit nützen, um unsere Vorräte in den in den Randzonen der Stadt vorhandenen Geschäften aufzustocken und uns wieder in eine Bucht auf einer der nahe gelegenen Inseln zurückziehen. Hier noch einige Fotos aus Nisyrios Das Kafeneon bietet Abwechslung im Alltagsleben Blich kaf Nikia am Kraterrand Für alle denen "Schweinsgalopp" nichts sagt! Einsame Strände mit feinem,schwarzem Sand Die Kühe genießen das Strandleben ebenfalls

7. Mai 2012

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Die Bucht hat alle Ansprüche befriedigt. Das Wasser war erstmals wirklich warm, die Aussicht wunderschön, der Mond war voll und hat das Wasser in der Nacht glitzern lassen, die Schafe haben von ihrer Weide herübergebimmelt und am Morgen hat der Hahn gekräht. Heute sind wir bald aufgebrochen um die Fahrt nach Kos entsprechend der Windvorhersage bei gutem NW Wind anzugehen. Hat nicht alles gestimmt, aber wir sind dann doch großteils segelnd bis Kos gekommen. Haben uns aber kurzfristig für die  kleine Vulkaninsel Nisiros weiter im Süden entschieden, wo allerdings der erste Hafen für Ausflugsboote reserviert und der zweite voll war. Es ist also nichts anderes geblieben als wieder einmal einen Ankerplatz zu suchen. Gefunden haben wir ihn bei der kleinen Insel Gyali, die sich allerdings nicht durch besonderen Liebreiz auszeichnet, weil sie ein einziges Tagbaubergwerk ist. Aber Industrieromantik können wir ja durchaus was abgewinnen.  Heute haben wir uns aber nicht mehr abhal...
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Einige Tage sind wir jetzt schon auf Astyp a laia , (das zweite A muss betont werden) unserer ersten Inseln im Dodekanes. Das Schiff liegt im sicheren und ruhigen Hafen, die Fischer bringen jeden Tag in der Früh frischen Fisch von ihren nächtlichen Ausfahrten mit und die Chora mit ihren weißen Häuschen und dem darüber wachenden Kastell ist, trotzdem noch keine Urlauber hier sind, belebt und kurzweilig. Der Begriff „shared space “ ist hier gelebter Brauch. Spielende Kinder, Mopeds, Fußgänger, Autos, Kafeneonsitzer, riesige Baumaschinen, alles hat Platz auf den nicht gerade ausufernden Straßen und Plätzen. Ganz viel öffentlicher Raum besteht allerdings aus Stiegen und mir tun die Knie vom dauernden auf und -abgehen schon weh. Den morgigen Tag haben wir vor, badend und faulenzend in einer der unzähligen Buchten hier zu verbringen und auf besseren Wind für die Weiterfahrt in Richtung Kos zu warten. Die Chora von Astypalaia Windmühlen in Astypalaia Platz ist für al...

30. April 2012

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Den gestrigen Tag verbrachten wir in Ios, sind in der Chora herumgewandert und haben uns glücklich gefühlt, dass nicht Sommer ist. Angesichts der unzähligen Discos, Sauflokalen und Bars kann man sich unschwer vorstellen wie es hier in der Haupsaison zugeht. Jetzt ist der Ort, so wie viele Massentourismus-Gegenden, nicht sehr reizvoll und kulissenhaft. Heute sind wir in Anafi gelandet. Eine der südlichsten Kyladeninseln, karg, felsig und kaum touristisch erschlossen. Beeindruckende Felsabbrüche, eine Chora mit winzigen Häusern mit Tonnendächern. Vom Hafen hier herauf in die Chora war es eine nette, ausgedehnte Wanderung über einen Eselspfad. Verkehr, auf der gut ausgebauten Straße, gibt es kaum und öffentlichen schon gar nicht. Einer der wenigenbelebten Plätze in der Chora von Ios Kapellen über der Chora Die Kiore Moana alleine in der Bucht

27. April 2012

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Folegandros, die Insel, die uns bis jetz abgewiesen hat. Beim letzten Versuch hat der Wind es zu verhindern gewusst, dass wir hier angekommen wären. Nun liegen wir aber im Hafen einer der kleinsten Kykladeninseln, als einziges Boot, wenn man von den Fischern absieht. Die Fähre kommt hierher auch nicht jeden Tag. Die 3,3 km vom Hafen in die Chora verkehrt der Bus immerhin drei mal am Tag, wenn auch oft ohne Fahrgäste. Wie viele öffentliche Busse auf den Inseln, könnte auch er einem Oldtimer Museum entkommen sein. Die Chora, die hier an der Hangkante eines 300m tief abfallenden Felsabbruches liegt, ist um diese Jahreszeit noch den Einheimischen vorbehalten und dementsprechend ruhig und wunderschön. Überall ist allerdings schon die Betriebsamkeit, betreffend die Vorbereitungen für den Gästeansturm im Sommer zu beobachten. Tische, Sesseln, werden lackiert, die Mauern werden neu geweißt und überall wird geputzt. Die KIORE MOANA im Hafen von Folegandros Belagert von einer Katzengro...

23. April 2012

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Die Windsteuerung ermöglicht, die Hände in den Schoß zu legen Natura 2000 in Milos,aber baden darf man noch Überall blüht der Mohn Buchten vom Vulkan und dem Meer gestaltet Mittagessen unter Tamarisken in Polonia Der Reiz von Industrielandschaften Farbenpracht der vulkanischen Erde Strand aus Tuffgestein Naturbadewanne mit Warmwasser Fyropotamos, hier wohnt das Boot im Untergeschoss Und oben die Menschen, aber nur noch im Sommer Sonnenuntergang hinter Andimilos