09. Oktober 2016


Die Fahrt von Acciaroli nach Salerno verlief abwechslungsreich. Von angenehmem achterlichen Wind, den uns die Marienstatue von der Hafenmole mitgegeben hatte, obwohl wir sie nicht geschmückt hatten, über Windstille, guten Segelwind gegen an, bis zu einem ordentlichen Sturm mit heftigen Fallwinden von den Bergen vor uns, beim Einlaufen nach Salerno. Leicht vom Wind zerzaust haben wir uns entschlossen nicht in die finstere, enge Marina einzulaufen, sondern den Anker direkt vor dem Lungomare zu werfen. Der ablandige Wind hat uns eine ruhige Nacht beschert. Der bedrohlichen Windhose die unterwegs unbedingt unseren Kurs kreuzen wollte, mussten wir letztendlich nicht ausweichen, da sie sich vor der Begegnung mit uns, in ihre Gewitterwolke zurück gezogen hat.
 

Mittlerweile genießen wir die Annehmlichkeiten eines der marinaartigen Stege im großen Handels - und Kreuzfahrtschiff Hafen.
 
Die Italiener sind auch nicht sicher,
ob noch Sommer oder schon Winter ist
viel Platz zum ausspannen
der Normannische Dom

Nachdem das Wetter noch immer etwas unbeständig ist, muss die geplante Wanderung entlang der Amalfiküste noch etwas auf stabilen Sonnenschein warten.

Es gibt hier aber auch so genug zu entdecken und zu bewundern.
 
Krippe mit lebensgroßen Pappkameraden

Die gut erhaltenen griechischen Tempel in Paestum und das archäologische Museum waren jedenfalls die kurze Zugreise dorthin wert.
 
 

wer dieses Bild in seinem Sarkophag hatte,
der musste wohl ein guter Jäger sein
oder ein guter Wasserspringer
extravagante Hutmode

 Heute haben wir uns an den Rand zur Unterwelt gewagt und sind vor den heißen, rauchenden und stinkenden Fumerolen gestanden, die in den Phlegräischen Feldern in der Nähe von Napoli aus dem Erdboden fauchen. Wenn man bedenkt, dass zwischen hier und dem Vesuv auf der andern Seite von Napoli eine Verbindung durch eine gemeinsame Magmakammer besteht, könnte man schon Bedenken bekommen, ob diese Millionenstadt auf halbwegs sicherem Boden gebaut ist. Die Einheimischen haben sich aber offensichtlich daran gewöhnt, oder vertrauen ihren Heiligen und bauen immer näher an die rauchenden Krater heran.

 


 

Beliebte Posts aus diesem Blog

Porto Santo und die große Überfahrt🌍

Spanien- Andalusien 🌍

An der Algarve 🌍

Zurück nach Valencia 🌍

Madeira mit Toni, Lilly und Luis 🌎

Madeira und Porto Santo 🌍

Unser Start ins Abenteuer 🌎

Madeira und Porto Santo mit Maria 🌍

Formentera und zurück am Festland Spaniens🌍

Im Hafen von Garraf und in Barcelona 🌍