Wiedervereint starteten wir noch am selben Tag des Zurückkommens unsere Reise Richtung Valencia und motorten durch spiegelglattes Meer. In der Nacht leuchtete das Meer aufgrund der Algen und immer wieder kamen Delfine vorbei, die ebenfalls ihren Weg durch das Wasser beleuchteten. Es war richtig magisch. Als uns dann nach 24 Stunden motoren langsam der Diesel ausging, entschieden wir uns für einen Tankstopp im Hafen von Aguadulce. Gesagt- getan, doch als wir unseren Weg fortsetzen wollten, sprang der Motor nicht mehr an. So blieben wir spontan eine Nacht in diesem Hafen und Clemens besorgte eine neue Starterbatterie. Gleich am nächsten Morgen setzten wir unsere Reise fort und segelten zu unserem ursprünglich geplanten Ankerplatz. Wir standen direkt vor schon zur Römerzeit erbauten Salinen, die alte Kirche dazu machte unseren Ausblick noch schöner. Da in den nächsten 2 Tagen viel Wind aus einer sehr ungünstigen Richtung angesagt war und wir so unmöglich weitersegeln konn...
Unser erster Halt an der Südwestküste Spaniens war am Strand vor Mazagòn. Dort genossen wir einen wunderschönen Abend am Strand, wo wir atemberaubende Muscheln fanden. Nach einer, aufgrund der Wellen, recht unruhigen Nacht, ging es gleich am nächsten Tag wieder weiter für uns. Wir ankerten diesmal wieder gut geschützt vor den Wellen in einem Fluss bei einem Nationalpark. Dort erkundeten wir die wunderschöne Stadt Sanlucar de Barrameda und schauten uns das Castillo de Santiago an. Anschließend segelten wir nach Cadiz. Auch dieser Ort inklusive Skateplatz gefiel uns sehr gut. Mittlerweile könnten wir auch einen Skateplatz- Stadtführer eröffnen. Wir borgten uns für einen Tag ein Auto aus, um Sevilla anschauen zu können. Diese Stadt überzeugte uns von seiner Schönheit, vor allem die beeindruckenden Sehenswürdigkeiten sind sehr besonders. Den Park Maria Luisa vor dem Plaza de Espana erkundeten wir mit der Rikscha und damit das Bootfahren nicht zu kurz kommt, machten w...
Drei Wochen sind vergangen seit wir zum letzten Mal mit dem Motorroller über Lesbos gefahren sind. Zwischenzeitlich sind wir nach Norden zur Insel Limnos und nach Süden, nach Chios gesegelt um Nini und Lena zu treffen und mit ihnen gemeinsam Chios zu umrunden. Bei unserer neuerlichen Fahrt in den Norden der Insel haben wir erstaunt gesehen, wie sich die Landschaft in dieser kurzen Zeit verändert hat. Die Felder sind abgeerntet, das Gemüse ist schnell gewachsen, die Frühlingsblumen wie wilde Gladiolen, Mohn, Margariten, Anemone, Glockenblumen sind von riesigen blühenden Oleanderbüschen, blühenden Disteln und blühendem Oregano abgelöst worden. Wir stellen uns also darauf ein, dass in den nächsten Wochen der Sommer zum Baden und Faulsein einladen wird. Diesmal hat uns auf unserer Rundfahrt die restaurierte Ölivenölpresse in Ag. Paraskevi, die 1911 eröffnet wurde sehr beeindruckt. Deren Geschichte, als gemeinschaftlich errichtete kommunale Einrichtung mit Vorfinanz...
Am Weg nach Lagos blieben wir bei den wunderschönen und sehr faszinierenden Felsformationen Punta da Piedade stehen, bis wir dann schlussendlich am Strand vor Lagos ankerten. Bevor wir uns die Stadt anschauten und uns nach 5 Tagen am Boot ein wenig die Beine an Land vertreten konnten, mussten natürlich noch Muscheln gesammelt werden. Lagos Fußgängerzone ist hübsch, aber besonders interessant war das bunte Treiben am Fluss entlang. Um als Segelboot in die Marina hineinfahren zu können, muss eine Brücke geöffnet werden. Am nächsten Tag ging es weiter nach Alvor. Dort fuhren wir einen Fluss hinein und ankerten ganz geschützt in einer Lagune. Bei Ebbe ist kilometerlang nur Sand zu sehen und hin und wieder läuft ein Boot trocken. Dort blieben wir ein paar Tage. Zum ersten Mal unserer Reise lernten wir eine deutsche Familie mit Kindern kennen, was besonderes Felix und Paul freute. So verbrachten wir viele Stunden auf den Stränden um gemeinsam spielen zu können. Schließlich g...
Zurück auf der kleinen Insel angekommen, machten wir eine wunderschöne Wanderung im Osten Porto Santos mit tollen Ausblicken. Außerdem genossen wir die Zeit am Strand mit unseren holländischen Freunden und grillten mit ihnen neben einem Minigolfplatz. Einen Tag lang borgten wir uns wieder Fahrräder aus und machen eine schöne Runde um die Insel. Nachdem sich in den nächsten Tagen kein gutes Wind- und Wetterfenster um weiterzusegeln ergab, erfüllte sich Clemens seinen Wunsch den Tauchschein zu machen. So begleiteten wir ihn in ein warmes Indoorpool und gingen 3 Tage lang im warmen Wasser schwimmen- herrlich! Die letzten beiden Tage in Porto Santo bereiteten wir uns vor auf die große Überfahrt aufs Festland Portugals. Wir putzten das Schiff, gingen einkaufen, kochten vor und räumten alles ein. Am 2.5. war es dann so weit und wir segelten los Richtung Festland- fast 500 Seemeilen lagen nun vor uns und somit traten wir die mit Abstand längste Strecke unserer Rei...
Den gestrigen Tag verbrachten wir in Ios, sind in der Chora herumgewandert und haben uns glücklich gefühlt, dass nicht Sommer ist. Angesichts der unzähligen Discos, Sauflokalen und Bars kann man sich unschwer vorstellen wie es hier in der Haupsaison zugeht. Jetzt ist der Ort, so wie viele Massentourismus-Gegenden, nicht sehr reizvoll und kulissenhaft. Heute sind wir in Anafi gelandet. Eine der südlichsten Kyladeninseln, karg, felsig und kaum touristisch erschlossen. Beeindruckende Felsabbrüche, eine Chora mit winzigen Häusern mit Tonnendächern. Vom Hafen hier herauf in die Chora war es eine nette, ausgedehnte Wanderung über einen Eselspfad. Verkehr, auf der gut ausgebauten Straße, gibt es kaum und öffentlichen schon gar nicht. Einer der wenigenbelebten Plätze in der Chora von Ios Kapellen über der Chora Die Kiore Moana alleine in der Bucht
Die Überfahrt nach La Gomera war sehr gemütlich, aber aufregend. Wir trafen mehrere Grindwale und waren total begeistert von diesen Tieren. Als wir dann in den Hafen der Hauptstadt San Sebastian einfuhren, verliebten wir uns sofort in die Schönheit und auch in die Ruhe die dieser Ort ausstrahlte. San Sebastian ist ein kleiner, gemütlicher Ort mit vielen interessanten Ecken- solange kein Kreuzfahrtschiff anlegt. Im Allgemeinen geht es auf la Gomera deutlich ruhiger zu als auf den 4 großen Inseln. Die Orte Hermigua und besonders Agulo sind noch sehr ursprünglich und es macht Spaß durchzuspazieren. La Gomera ist bekannt für ihre schönen Wanderrouten. So entdeckten auch wir wunderschöneWege und wanderten durch faszinierende Landschaften. Unser Rundweg durch den Nationalpark Garajonay gefiel uns seht gut. In der Hippiestadt Valle Gran Rey wurden wir gefühlt in einer andere Zeit versetzt. Den Sonnenuntergang an der Westseite der Insel konnten wir dort mit Trommelklängen und ...
aus unserem sonnigen Golfo di Procchio vorbei an der kleinen Leuchtturminsel Scoglietto und dem Leuchtturm von Portoferraio laufen wir in die weite Bucht ein und ankern vor der schönen Kulisse von Portoferraio Leider ziehen auch Wolken aus Süden über die Berge
Noch immer starker Westwind hat uns heute von unserer geplanten Klippenwanderung abgehalten. Die kleine Tour, über Land in eine benachbarte Bucht mit weißem Sand hat uns dafür entschädigt. dem "hérisson" würden wir natürlich Vorrang geben, aber es wollte keiner über die Straße
Die Wiedersehensfreude war riesengroß, als Toni, Lilly und Luis im Hafen ankamen. Nachdem die Umgebung genau hergezeigt und erkundet wurde, gab es ein Eis und wir genossen die Zeit am Stadtstrand. Am nächsten Tag machten wir mit dem nachgebauten Schiff des Christoph Columbus, der Santa Maria, einen Ausflug und konnten sogar viele Delfine beobachten. Die Aufregung war groß! Anschließend ließen wir den Tag wieder am Strand ausklingen. Unsere Korbschlittenfahrt, zu der uns die Gondel brachte, war sehr lustig. Nachdem wir Tonis Geburtstag gebührend gefeiert haben, gingen wir zum Fischmarkt um ein gutes Abendessen zu haben und spazierten durch die Stadt. Anschließend erfüllten wir den Wunsch der Kinder und besuchten das Cristiano Ronaldo Museum, der in Funchal geboren wurde und auch dort aufwuchs. Am nächsten Tag machten die Kinder Armbänder, um sie danach verkaufen zu können. Mit dem verdienten Geld kauften sie sich einen frischen Ananassaft. In der Bould...