Die Kiore
Moana liegt in einer Bucht im Süden der größten Egadischen Insel,
Favigana. Um diese Jahreszeit ankert man hier noch fast alleine, was
sich vor allem im August gravierend ändern dürfte. Nachdem der
traditionelle Thunfischfang die Mattanza und die Verarbeitung der
Beute vor Ort 2007 aufgegeben wurde, lebt die Insel heute wohl
hauptsächlich vom Fremdenverkehr. Die ehemalige Tonnara Florio ist
zu einem interessanten Museum umgestaltet in dem sowohl über den
Thunfischfang, wie auch über archäologische Funde aus der Zeit der
punischen Kriege berichtet wird.
 |
| unser Ankerplatz vor dem winzigen Fischerhafen |
 |
zeitig in der Früh sind wir aufgebrochen
um den höchsten Berg von Favigana zu besteigen |
 |
| und wurden mit einer Tollen Aussicht belohnt |
 |
| der Ostteil der Insel |
 |
| und der Westteil, mit der Insel Marettimo |
 |
| Relikte aus der Frühzeit der Telekomunikation |
 |
| Die ehemalige Tonnara Florio |
 |
| Artefakte aus den punischen Kriegen |
 |
Wunderschöne Hallen,
aber wenn man die Filme über die Thunfischkonserven
Produktion sieht, ist es schon weniger romantisch. |
 |
| Die Bootshäuser für die Fangflotte |
 |
| Für Verena hätten wir Bio-Fahrradtaschen gesehen |
 |
Ilse genießt den Sundowner
in der kleinen Strandbar bei unserem Ankerplatz |
Marsala hat
uns sowohl als lebendige Stadt, wie auch als Zentrum der Marsalawein
Herstellung gefallen. Die Führung durch die „Kellereien“ der
Cantine Florio, wo 6 Millionen Liter Wein in Eichenfässern lagern
und zum Teil seit 1939 darauf warten, auf Flaschen gezogen zu werden
und die anschließende Verkostung verschiedener Sorten, war sehr
beeindruckend.
 |
| Plakat aus 1951, meinem Geburtsjahr |
 |
Die riesigen Lagerhallen sind auf Grund ihrer Bauweise
ständig durchlüftet und halten ein gleichmäßiges Klima |
 |
| Das Hauptgebäude |
 |
| die Enoteca |
 |
| und der wunderschön gestaltete Hof |
Die ersten
beiden Tage in Marsala wo uns, bzw. der Kiore Moana, die Marina guten
Schutz gegen den pfeifenden Südwind mit bis zu 8 Bft. Gewährt hatte
haben wir damit verbracht, mit dem Mietauto den Südwesten von
Sizilien zu erkunden. Viel wunderschöne Landschaft, verwinkelte
Bergstädtchen, traumhafte Aussichten, tolle Ausgrabungen und Relikte
aus lange vergangenen Zeiten haben uns begeistert.
Weniger
begeistert waren wir von den notwendigen Reinigungsarbeiten am
Schiff, nachdem sich der Wind mit all seiner Fracht von Sand aus der
Libyschen Wüste und trockenem Seetang aus der näheren Umgebung,
wieder gelegt hatte.
Morgen geht
die kurze Überfahrt, bei hoffentlich günstigem Wind, nach Trapani
wo wir Vorbereitungen für kleine Passagiere, am Schiff treffen
werden und uns auf die für übermorgen geplante Ankunft von Nini und
Sophie freuen.