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07. November 2017

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Wir haben Bosa, unser Quartier auch wieder für den heurigen Winter, erreicht und wurden von unseren Freunden Karin und Heinz, die mit ihrem Katamaran bereits seit einiger Zeit hier liegen, mit Kaffee und Sekt empfangen. Das hat uns sehr gefreut und ein Gefühl des Heimkommens in uns aufkommen lassen. Wir haben diesen Herbst Korsika und Elba umrundet, dabei 680 n.M. ohne Kreuzstrecken zurückgelegt und viel Gesellschaft von Romeo, Verna und Olli an Bord gehabt. Die meiste Zeit hatten wir mit Wetter und Wind großes Glück, nur mit November ist es doch merklich kühler und feuchter geworden. Es ist eben Herbst und für die Leute hier ist es Winter geworden. hinter Capo Caccia haben wir uns für einen Tag vor heftigen Winden, Regen und richtig hohen Wellen versteckt  die sich am Capo Marargiu dramatisch brechen 

06. November 2017

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Langsam wird es auch hier im Ligurischen Meer herbstlich. Auf unserer Rückreise von Korsika nach Bosa lässt es sich zwar wunderbar segeln, aber das Wetter ist oft nicht mehr so angenehm wie erhofft. in Stintino ziehen in der Nacht heftige Gewitter über uns hinweg, aber bevor der Mond untergeht klart es auf und eine schnelle Fahrt führt uns bei hohem Wellengang   zum Capo Caccia wo uns bereits Delphine erwarten

2. November 2017

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Die Pinarello Bucht war leider nicht so ruhig wie erhofft, hat uns aber doch einen sicheren Ankerplatz für die Nacht geboten. Am nächsten Tag waren wir aber doch froh, weiter nach Süden in die nun wirklich ruhige Bucht Stagnolo, in der Nähe von Porto Veccio zu Übersiedeln. Dort hat uns Verena, nach ihrer Fahrradtour quer über die Insel wieder eingeholt. In finsterer Nacht haben wir Sie mit dem Beiboot unter schwierigen Bedingungen, wie dem überklettern von Einfahrtstoren und vorbei an Stacheldrahtverhauen, vom ziemlich unzugänglichen Ufer  geborgen.   die Altstadt von Porto Vecchio Glücklich wieder vereint, haben wir uns am nächsten Tag ordentlich verproviantiert und sind weiter in den Süden aufgebrochen. Mit einer angenehmen, aber langwierigen Kreuz haben wir bis zum leider jetzt schon sehr frühen Sonnenuntergang, die malerische Bucht Rondinara erreicht.     Heute sind wir auf der kleinen Insel Cavallo in der Cala di Zeri gelandet, haben einen ausfü...

29. Oktober 2017

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Gestern haben uns Olli und Verena verlassen und sind gemeinsam mit dem Autobus nach Bastia gereist.   Olli musste von dort seinen Rückflug nach Wien antreten und Verena hat ihre Reise mit dem Fahrrad, zurück zur Kiore Moana, durch das Bergland von Korsika, gestartet. Wir werden ja sehen wie viele Höhenmeter hinauf und hinunter sie auf ihrer Fahrt zurücklegen wird. Die heutige Etappe hat sie jedenfalls bis Corte, die Universitätsstadt im Zentrum der Insel, hoch in den Bergen geführt. Ilse und ich haben noch einen gemütlichen Nachmittag, mit einer kleinen Wanderung entlang dem Fluss, verbracht und sind heute in der Früh bei keinem Wind, dafür aber einem Seegang der nicht an Wellen, sondern an die bucklige Welt erinnert hat, ein Stück nach Süden, in eine hoffentlich in der Nacht ruhige Bucht, "gehoppelt".   die Bucht von Fautea, unser heutiger Mittags Stopp

27. Oktober 2017

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Die Fahrt von Taverna nach Solenzara war leider durch fast keinen Wind geprägt. Erst die letzten 10 nM konnten wir, dann allerdings hart am Wind, unserem Ziel entgegensegeln. Ganz im Gegensatz zu Taverna, wo uns auch in der Nacht noch ein Marina Mitarbeiter empfangen und beim anlegen geholfen hat, ist der Hafen hier bereits im Winter Selbstbedienungsmodus. Ein Schild das die Gäste ersucht sich im Marina Büro, das allerdings sehr eingeschränkte Öffnungszeiten hat zu melden, muss genügen. Der Ort der im Sommer sicher voller Leben ist, präsentiert sich derzeit eher ruhig und wenig attraktiv. Die Boulangerie ist allerdings hervorragend und verwöhnt mit wunderbaren Kuchen, Mehlspeisen und Brot. Überhaupt wäre es toll, Korsischen Kuchen mit Sardischem oder gar Kalabrischem Kaffee kombinieren zu können. Aber man kann halt nicht alles haben und so müssen wir uns an Baguette und tollen Käsen mit Feigenmarmelade schadlos halten. Soll uns nichts schlechteres passieren! ...

25. Oktober 2017

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In der Zwischenzeit sind wir zu viert unterwegs. Nach einer flotten, noch im Dunklen gestarteten, Überfahrt von Elba nach Bastia auf Korsika, ist Verenas Freund Olli zu uns gestoßen. Er kann leider nur einige wenige Tage auf der Kiore Moana bleiben. Daher sind wir nach einer kurzen Stadtbesichtigung und erfolgreichem Auffüllen der Essensvorräte (wer uns kennt, der weiß wie wichtig das ist), heute Nachmittag noch von Bastia nach Taverna, weiter in den Süden gesegelt. Der Wind war noch so nett zu uns, dass er Großteils eine sehr ruhige Fahrt unter Blister ermöglicht hat. Erst das letzte Stück des Weges, nachdem die Sonne in einer dramatischen Inszenierung hinter den hohen Bergen Korsikas verschwunden war, musste der Motor aushelfen und uns bei finsterer Nacht in die ruhige Marina bringen.  

23. Oktober 2017

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Beim Einlaufen in Porto Azzurro der Mövenkindergarten kommt sofort auf Besuch und streitet mit Gekreisch um unser altes Brot beim Blick von der Festung kündigt sich im Hintergrund schon der Mistral mit seinen typischen Wolken an und am Weg zum netten Bergort Capoliveri ist er dann auch schon mit 8 Bft. da und beschert uns einen tollen Sonnenuntergang bei der Weiterfahrt am nächsten Morgen strahlt die Sonne und der Wind sorgt für eine flotte Fahrt nach Fetovaia im Südwesten von Elba

20. Oktober 2017

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Heute haben wir mit einem Mietauto eine Rundreise um die Insel Elba unternommen. Als pflichtbewusste Touristen war Napoleons "Sommerhäuschen" natürlich ein, letztlich wegen der extrem schlechten Präsentation und dem geringen Informationswert recht enttäuschender, Pflichtbesuch. Aber wer sonst hätte bereits nach zehn Monaten Aufenthalt auf der Insel, neben der Stadtvilla auch ein angemessenes Sommerhäuschen im Grünen, mit Blick auf die Stadt sein Eigen genannt. Überhaupt ist der Napoleon Kult auf Elba etwas eigenartig. Von der Küchenschürze über Kaffeehäferl, Külschrankmagneten,bis zum handgemalten Bildchen gibt es nichts, was nicht mit Napoleon in Zusammenhang gebracht werden kann. Diese "Kulisse" wurde erst  nachdem Napoleon die Insel verlassen hatte errichtet Sollte ich verbannt werden, hätte ich gerne ein längeres Bett, genug Farbe um neu auszumalen und Pflanzen im Glashaus Einige wunderschöne Orte, Buchten mit tollen leeren Sandstränden, schr...

19. Oktober 2017

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Von unserem Ankerplatz gegenüber der Altstadt sind wir heute mit dem Beiboot aufgebrochen um einen Stadtspaziergang zu unternehmen. die kurzen und steilen Wellen in der Bucht, haben uns  drei ziemlich nasse Hinterteile beschert, aber die Aussicht von der Festung Forte Falcone war eine angemessene Entschädigung für die Unannehmlichkeiten der Leuchtturm wacht über die Hafeneinfahrt Blick über die Stadt